Bereits vor einigen Wochen sorgte der Sportartikelhersteller Adidas für Schlagzeilen als man verkündete die eigene Modemarke Neo nach Deutschland bringen zu wollen. Nun ist klar, wann und wo der erste Shop eröffnen soll.
Im Februar 2012 wird in Hamburg der erste Neo Store seine Pforten öffnen. Zehn weitere Läden in Deutschland sind danach bereits in der Planung. Die Marke Neo ist nicht komplett neu, denn vor allem in Ländern wie China oder Russland ist Adidas damit bereits erfolgreich.
Die Marke richtet sich nach Angaben des Unternehmens in erster Linie an Mädchen und junge Frauen im Alter von 12 bis 19 Jahren. Die Stücke sind günstig und modisch, so dass es hier und da bereits heißt, Adidas wolle H&M und Co. Konkurrenz machen. Laut dem Sportartikelhersteller ist dem aber nicht so, denn 70 bis 75 Prozent der Kollektion seien klar auf den Bereich Sport ausgerichtet.
Von Herstellern wie Nike kennt man ja bereits spezielle Sensoren in Laufschuhen, mit denen man seine Trainingswerte ermitteln und auswerten kann. Inzwischen macht sich natürlich auch die Konkurrenz an solche Produkte. So kommt von Adidas der f50 samt miCoach. Dabei handelt es sich um einen Sensor, der sich in Fußballschuhen wiederfindet.
Dementsprechend werden auch speziell auf Fußball abgestimmte Daten aufgezeichnet. Diese werden dann auf das iPhone übertragen und durch die miCoach-App ausgewertet. Dabei wird nicht nur die Gesamtlaufstrecke in einem Training oder Spiel erfasst, sondern auch wie viele Drehbewegungen oder Sprints der Spieler macht oder welche Höchstgeschwindigkeiten er oder sie erreicht hat.
Das passende Onlineportal bietet Hilfe bei der Auswertung und zusätzliche Angebote. Insgesamt gibt es auch Möglichkeiten für andere Sportarten. Wer nicht nur auf das iPhone setzen möchte, der kann auch zusätzliche Geräte, die dann beispielsweise zusätzlich zur Pulsmessung dienen.
Seit der EM 2010 kommt im Spitzenfußball der Adidas-Ball „Jabulani“ zum Einsatz. Dieser wird zur EM in Polen und der Ukraine im kommenden Jahr durch ein neues Modell abgelöst. Adidas-Chef Herbert Hainer äußerte sich nun gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters und sprach dabei sogar von einer kleinen Revolution.
Der Ball solle schneller und mindestens so unberechenbar wie sein Vorgänger sein. Man hoffe, damit eine Menge Tore erleben zu dürfen. Offiziell soll der Ball von Adidas zur Auslosung der EM-Vorrundengruppen am 3. Dezember in Kiew präsentiert werden.
Zum alten Ball meinte Hainer, dass man die Höhenlage in Südafrika unterschätzt habe. Im Vorfeld hatten sich einige Torhüter aufgrund der Flugeigenschaften des Balls beschwert. Diese Kritik sei jedoch während der WM verstummt. Aus dem Bereich der Champions League habe man gar keine Klagen gehört. Na dann kann man ja auf das neue Modell gespannt sein!
In den vergangenen Wochen hatte die Umweltschutzorganisation Greenpeace immer wieder in einer groß angelegten Aktion darauf aufmerksam gemacht, dass Sportartikel-Hersteller bei der Produktion giftige Chemikalien verwenden, die unter anderem die Flüsse der asiatischen Produktionsstandorte schwer verseuchen.
In der vergangenen Woche präsentierte die Organisation dann Testergebnisse, bei denen in 52 von 78 getesteten Sportartikeln Rückstände giftiger Stoffe zu finden waren. Darunter befanden sich auch einige namhafte Hersteller. Die drei großen Konzerne Adidas, Nike und Puma reagierten sofort und kündigten an, an Lösungsansätzen zu arbeiten.
Adidas ist nun der erste Hersteller, der konkreter wird: Man wolle bis zum Jahr 2020 gefährliche Chemikalien aus dem Herstellungsprozess verbannen. Greenpeace wertete dies als ein positives Zeichen, vor allem für die Menschen in Asien. Auch Puma und Nike wollen dabei genau wie Adidas mit Greenpeace zusammenarbeiten. Ähnliches haben nun auch große Marken wie G-Star, Lacoste, Raw, Li Ning und Uniqlo verkündet.
Der Designer Jeremy Scott ist dafür bekannt, dass er gerne mal bewusst die Konventionen bricht und mit Klischees, Farben und Formen spielt. Dies kann einer Marke wie Adidas nur gut tun, denn schließlich verbindet man Sportkleidung nicht meist sofort mit ausgeflipptem und exklusivem Design.
Jeremy Scott hat jedoch schon öfter für Adidas bewiesen, dass dieser Mix geht. So sind wohl schon viele auf die neue Adidas Originals by Originals Kollektion für die Saison Herbst/Winter 2011/2012 gespannt. Über Twitter präsentierte Scott vor kurzem die neuen Entwürfe und auch das Lookbook kann man sich endlich ansehen.
Mit dabei wieder viele bekannte Designs von Jeremy Scott wie beispielsweise die Wing Sneakers oder die Teddybar-Turnschuhe. Neben Schuhen gibt es natürlich auch Shirts, Jacken, Hosen uvm. Mit Farben und Materialien wurde ebenso gespielt wie mit Mustern. Animal Prints sind dabei beispielsweise ein wiederkehrendes Thema.