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Passionierte Golfer kennen das typische Problem, wenn der Ball im Wasser landet. In der Regel ist er dann verloren und der Platzbetreiber muss irgendwann fischen gehen. In noch größere Bedrängnis geraten Golfer, wenn sie auch auf Kreuzfahrtschiffen nicht auf ihren Lieblingssport verzichten wollen. Die meisten schießen die Bälle einfach von Deck, doch dies ist nicht gerade gut für die Umwelt.
So hatte ein Reeder das Problem, dass Delfine Golfbälle gefressen hatten, die im Meer landeten, und daran starben. Dies brachte Umweltschützer auf die Barrikaden und der Reeder beauftragte einen deutschen Golfexperten mit der Entwicklung spezieller Golfbälle.
Seitdem wächst das Interesse an den Golfbällen, die sich nach 72 Stunden im Wasser auflösen. Es bleiben keine Kunststoffreste im Meer zurück, was die Umwelt und die Tiere freut. Auf einigen Kreuzfahrtschiffen wie der „Europa“ oder der Aida-Flotte kommen diese Bälle zum Einsatz. Sie sehen aus wie normale Golfbälle, aber sind zu Beginn wohl etwas gewöhnungsbedürftig, da sie einen anderen Spin als normale Bälle haben.

Golf Carrybag
Wer glaubt, dass Golfspielen eine teure Angelegenheit und mit einer hohen finanziellen EinstiegshĂĽrde verbunden ist, der irrt. Heute ist Golf zum Breitensport geworden und AusrĂĽstungen gibt es bereits zum Einsteigerpreis.
14 Schläger darf der Golfspieler auf der Runde maximal mit dabei haben. Dabei ist das für den Anfänger schon viel zu viel. Meist genügt ein Halbsatz mit Eisen und einem Putter. Vorher muss man sich nur noch eine Golftasche aussuchen. Darin sind meist die Eisen 5, 7 und 9 sowie ein Pitching- und ein Sand-Wege enthalten. Trifft man die Bälle schon genauer und merkt bei den Verschiedenen Schlägern Unterschiede in der Präzision, so können auch weitere Eisen und dann auch die so genannten Hölzer mit hinzugenommen werden. Ein Driver für Abschläge ist meist die letzte Anschaffung beim Schlägersatz. Viele Einsteigersets haben neben Holz 3 oder einem Rescue aber auch einen Driver schon mit dabei. Die Schlägerschäfte sind dabei aus Graphit, erst die fortgeschrittenen Spieler bevorzugen Stahlschäfte, denen sie mehr Präzision nachsagen.
Nach der Wahl des Schlägersatzes und dem Golftasche aussuchen muss das Bag richtig ausgestattet sein. Einige Dinge dürfen keinesfalls fehlen: Ein Golftuch zum Putzen der Schläger, die häufig mit nassem Boden oder Sand in Berührung kommen. Eine Pitchgabel darf ebenso wenig fehlen. Häufig hinterlassen hohe Annäherungsschläge in die Grüns hässliche kraterförmige Löcher. Mit diesem kleinen Metallutensil werden diese Löcher ausgebessert und wieder glatt gedrückt, so dass sich der empfindliche Rasen rund um das Loch leichter erholen kann. Nicht selten fragt auch der Platzwart die Golfer nach einer Pitchgabel!
Wie bei fast jedem anderen Sport gilt auch beim Golf: Ausreichend zu trinken mitnehmen. Da bei einer 18-Loch-Runde in vier Stunden gut und gerne acht bis zehn Kilometer zurückgelegt werden, verliert der Körper enorm an Flüssigkeit. Plötzliche Leistungseinbrüche sind oft der Tatsache geschuldet, dass nicht ausreichend getrunken wird. Da Golf zudem ein Outdoor-Sport ist, sind Regensachen sehr sinnvoll. Mindestens eine Regenjacke und ein großer Golfschirm gehört mit in die Golftasche. Denn wenn beispielsweise ein Turnier gespielt wird, genügt Regen allein nicht als Grund zum Abbruch. Optional sind kleine Gimmicks, die nach einiger Zeit sinnvoll sein können. Dazu gehört beispielsweise eine Ballangel, mit der Bälle aus Büschen oder tiefem Wasser wieder zurückgeholt werden können.
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